Gastkünstler Raum

Rimini Protokoll

23.11.2019 — 15.12.2019

Mi–So, 12:00 – 18:00 Uhr
Eintritt: 5 € / ermäßigt 3 €
Eröffnung: Fr, 22.11.2019, 17:00 Uhr

Halle 5 [A5]
UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

win > < win

Mit ihrer theatralen Installation „win > < win“ lassen Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel im Rahmen der vierten Festivaleinheit RAUM eine dramatische Erzählung darüber entstehen, wie verschiedene Arten miteinander um das Überleben konkurrieren. Denn der RAUM, den wir beleben, ist bedroht. Die in Zusammenarbeit mit Meeresbiologinnen und Tierpflegerinnen entwickelte, verstörende Installation „win > < win“ fragt, welche Arten am besten auf die Bedrohung durch die globale Erwärmung vorbereitet sind und liefert eine apokalyptische Prognose: „Quallen sind die Letzten, die noch übrig sein werden, wenn alles andere zerfällt.“

Helgard Haug (*1969), Stefan Kaegi (*1972) und Daniel Wetzel (*1969) haben an der Justus-Liebig-Universität in Gießen Angewandte Theaterwissenschaften studiert. 2000 gründeten sie das postdramatische Theater-Kollektiv Rimini Protokoll. Sie arbeiten seither in verschiedenen Konstellationen unter diesem Namen. Für ihre international aufgeführten Inszenierungen wurden sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem FAUST-Theaterpreis (2007), dem Mülheimer Dramatikerpreis (2008), dem Europäischen Theaterpreis in Thessaloniki (2008) und dem Silbernen Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig (2011). Seit 2003 befindet sich das Produktionsbüro von Rimini Protokoll in Berlin.

win > < win is an installation piece commissioned for the exhibition „After the End of the World” curated by José Luis de Vicente. Produced by CCCB (Barcelona) in Co-Production with FACT+BLUECOAT+RIBA NORTH (Liverpool)

Photo: Alexey Narodizkiy © Garage Museum of Contemporary Art



Weitere Veranstaltungen

Eine Veranstaltung der Folkwang Universität der Künste in Kooperation mit dem Ruhr Museum, der Stiftung Zollverein sowie in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar, gefördert im Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes